Presseberichte

 

Badische Neueste Nachrichten (BNN), 02.06.2014

Max lockt Murzarella

Dass Sabine Murza neben einer tollen Stimme und schauspielerischen Künsten auch ein komödiantisches Talent hat, zeigte sie dem Karlsruher Publikum bereits als eine der “Sekretärinnen” in dem gleichnamigen Dauerbrenner im Sandkorn-Theater. Diesmal präsentierte sie dort nun ein ihr auf den Leib geschriebenes Soloprogramm mit Liedern von Zarah Leander, Hildegard Knef, Herbert Grönemeyer, Barbara Schöneberger und anderen. Bühne frei für alles das, was diese energiegeladene Künstlerin in ihrer glitzernden Abendrobe zu bieten hat!Sie ist Chansonnette, Diva, Vamp. Sie ist die traurige Verlassene, die bodenständige Frau mit Agrarcharme – und sie bringt mit ihren kabarettistischen Moderationen das Publikum immer wieder zum Lachen. Das Thema? Na klar, das sind die Männer. Im Allgemeinen sind es die “Neandertaler”, die “Männer im Baumarkt”, die Männer im Bett (“Wie war’s für Dich?). Im Besonderen ist es der Max aus Bruchsal, der Murzarella aus dem Ruhrpott ins Badische gelockt hatte – aus dem Land der Currywurstkulinarik in die Hochburg der Buabespitzle. Diesen Kultur-Crash in der Liebe gibt Sabine Murza “bilingual”  im Gelsenkirchener Dialekt und breitesten Badisch zum Besten – und vermixt kurzerhand das Badnerlied mit dem Steigerlied. Und endlich rüttelt sie damit auch ihren “tauben Pianisten (Oliver Taupp) aus der Lethargie, der sie feinfühlig und mit großer Könnerschaft begleitete. Bei dem Gershwin-Song “Summertime” oder dem Gloria-Gaynor-Disco-Hit “I will survive” wird Murzarella dann zur stimmgewaltigen Souldiva mit rauchiger Stimme und dunklem Timbre. Und dann steigt auf einmal Dudu, der freche Kakadu, aus der Kiste – die Überraschung des Abends: Sabine Murza kann auch noch bauchreden! Der weiße Kakadu, der alle Männer aus Murzarellas Handy-Liste gelöscht hat, erobert sich die Herzen der Zuschauer im Sturm und – einer der anrührenden Höhepunkte des fulminanten Abends – singt mit Sabine “My Way” im Duett. Begeisterten Applaus für den komischen Vogel und eine überragende, vielseitige Entertainerin.

 

Rheinpfalz (Unterhaardter Rundschau), 15.5.2012
Sündig keck und verführerisch

… Sündig, keck und verführerisch erinnerte Sabine Murza nach der Moritat Mackie Messer aus der Dreigroschenoper an den UFA-Star Zarah Leander mit „Kann denn Liebe Sünde sein“ und „Er heißt Waldemar“. Dabei setzte sie ihr schauspielerisches Talent ein und flirtete kess mit den Herren auf den vorderen Plätzen … Gänsehaut erzeugte sie mit dem Marlene-Dietrich-Klassiker „Johnny, wenn Du Geburtstag hast“ … Aber auch komisch kann die vielfältige Sopranistin sein, wenn Sie den Mann bezirzen möchte, der noch lange Ihr Freund bleiben möge mit dem Titel „Männer muss man loben“ von Barbara Schöneberger.

 

Rhein-Neckar-Zeitung, 13.03.2008

Als sie ihre Stimme erhob, wurden alle still

Wer ihre zierliche Statur sieht, der käme im Traum nicht darauf, welch starke Stimme in ihr wohnt. Die Besucher erlebten beim Auftritt von Sabine Murza eine stimmgewaltige Sängerin, die ihre Stimme auch noch meisterlich zu modulieren weiß, und da sich ihr großartiger Gesang mit der ausgeprägtem Mimik der charmanten Schauspielerlin vortrefflich paart, wurde der Hörgenuss gleichzeitig zum Sehvergnügen … denn gerade auch ihre schauspielerischen Einlagen, die zwischen frivolem Vamp und bürgerlicher Gelangweiltheit pendelten, waren einfach fabelhaft.